Natürlich gibt es eine ganze Reihe von Initiativen zur Stärkung der Eigenkapitalstruktur dieser Unternehmen. An erster Stelle zu erwähnen sind die  staatlichen Möglichkeiten, insbesondere durch die Garantie-Gewährung seitens FGG und nunmehr AWS (vormals Bürges) oder auch die Mezzanin-Finanzierungen durch Beteiligungsgesellschaften von Banken. In jedem Fall zeigt jedoch die Praxis, dass diese Instrumente entweder sehr schwerfällig sind oder langfristig gehandhabt werden und wieder ähnlichen Kriterien unterliegen wie Basel II oder Rating-Vorschriften. Die Garantie-Modelle mit FGG und Bürges (AW) sind in der Praxis sogar bei den namhaftesten Venture-Fonds-Gesellschaften sehr restriktiv und im Hinblick auf die  Entscheidungsschnelligkeit sehr behindernd.Ein von den Autoren entwickeltes neues Konzept sieht zwar völligen Kapitalschutz für den Investor vor, verzichtet aber auf öffentliche Garantien und sichert die veranlagten Gelder über den Kapitalmarkt ab. Ein solcherart kapitalgeschütztes und börsenotiertes Wertpapier als Instrument einerseits für den Anleger und andererseits für die Finanzierung von Mittelbetrieben stellt nach Wissen der Autoren eine völlige Novität bei der Kapitalisierung von Unternehmen dar. Schlussendlich ist konzipiert, ein derartiges Produkt so einfach zu gestalten, dass es sich auch für die breite Veranlagung durch Privatinvestoren eignet. 

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